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Umweltschutz und Energieeinsparung durch Blockheizkraftwerk >> |
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| 23/03/2006 um 14:44 |
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In den meisten Elektrizitätswerken entsteht als Abfallprodukt der Stromerzeugung Wärme, die in riesigen Kühltürmen vernichtet wird, was die Umwelt zusätzlich belastet. Ein Blockheizkraftwerk macht das Gegenteil: Es leitet die Wärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, in unsere Heizkörper und reduziert damit den CO 2 Ausstoß um praktisch die Hälfte.
Damit erspart allein diese Anlage unserem Planeten ca. 60 Tonnen CO2 pro Jahr, was einer Neuanpflanzung von fast 10.000 Bäumen entspricht.
Blockheizkraftwerke werden außerdem vom Staat und den Energieversorgern gefördert durch verbilligte Gaspreise und Einsparung der Mineralölsteuer sowie durch Wiedereinspeisung von rund 70 % des selbst produzierten Stroms ins öffentliche Netz.
Blockheizkraftwerke (BHKW) Wird in einer Anlage gleichzeitig Wärme und Strom - also Kraft - erzeugt, so spricht man von einer Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Geschieht dies in einer kompakten Anlage und nicht in einem Heizkraftwerk, so handelt es sich dabei um ein Blockheizkraftwerk (BHKW).

Abb.1: Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen sind energiesparende und umweltschonende Systeme der Energieversorgung.
Bei Kleinanlagen treibt meist ein Diesel-, Gas- oder Biogasmotor einen Generator an. Die im Kühlwasser und in den Abgasen des Motors enthaltene Wärme wird gleichzeitig für Heizzwecke genutzt.Durch die Nutzung der Abwärme, die beim Stromerzeugungsprozeß in herkömmlichen Kraftwerken ungenutzt verpufft, läßt sich der Energienutzungsgrad des Gesamtprozesses entscheidend erhöhen, zum Beispiel von 30 bis 45% auf 80 bis 90% bei KWK. Dadurch werden auch die CO2- Emissionen, die bei der Energieumwandlung entstehen, reduziert, und zwar bis zu 30 %.
Ein Konzept, bei dem die KWK von vornherein vorgesehen ist, ist in Heizkraftwerken realisiert. Seit einiger Zeit wird die KWK aber auch in kleineren motorisch betriebenen Kraftwerken eingesetzt. Diese Motoren sind öl- oder gasgetriebene Verbrennungskraftmaschinen. Sie werden als Blockheizkraftwerke (BHKW) bezeichnet. Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz der KWK ist der gleichzeitige Bedarf an Strom und Wärme sowie möglichst große Nähe des BHKW zum Endverbraucher. Beides ist z. B. sowohl in Wohnhaussiedlungen als auch in kleineren Gewerbegebieten gegeben, wo BHKW mehr und mehr Verbreitung finden.
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